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Setcard wird doch Sedcard geschrieben! Warum schreibt ihr das immer falsch?

Setcard oder Sedcard? Immer wieder wird in der Branche heiß darüber diskutiert, ob es nun Sedcard, Zedcard, Setcard oder vielleicht doch Sedtcard geschrieben wird. Mittlerweile hat der Streit politische Dimensionen erreicht, auf Wikipedia wird gepostet und die Meinungsführerschaft beansprucht, die Blogs laufen heiß, aber wirklich geholfen ist niemandem damit.

Die Ursache dieser Sprachverwirrung ist schnell erklärt: Die Sedcard hat ihren Namen von einem gewissen Herrn Sed, der früher mal eine große Nummer in der Modelbranche war und nach dem die Visitenkarten der Models bezeichnet werden. Dabei handelt es sich meist um aufwändig produzierte Druckerzeugnisse im A5-Format auf teurem Hochglanzpapier.

Sedcard ist also ein Kunstwort.

Die etwas jüngere Film- und Fernsehbranche hat diese Bezeichnung adaptiert. Denn auch hier wurden diese Druckerzeugnisse mit den Gesichtern der Protagonisten in den Besetzungsbüros, der Kostümabteilung, der Maske und bei der Regie als Arbeitsmaterial immer beliebter. Anfangs wurden sogar die aufwändig gedruckten Sedcards, die die Agenturen geschickt hatten, zerschnitten, auf selbstgebastelte Setcards aufgeklebt und handschriftlich mit fehlenden Informationen ergänzt, um schließlich fotokopiert zu werden. Da man beim Film oder Fernsehen aber nun mal am „Set“ arbeitet, hat man teils aus Unwissenheit und teils aus Überzeugung die Sedcard mit „t“ geschrieben. So hat das Kunstwort „Sedcard“ durch linguistische Metamorphose eine jüngere Schwester bekommen: die „Setcard“.

Setcard ist also auch ein Kunstwort.

Weil wir uns als Komparsenagentur verstehen und auf unseren Setcards andere Informationen zu finden sind, als auf einer typischen Sedcard und unsere Kunden meist aus der Filmbranche kommen, bevorzugen auch wir die jüngere Schwester und nennen unsere Komparsenvisitenkarten Setcard.

 
 
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